Sollte es einen Codex für Literaturblogs geben?

Sehr Gute Gedanken. Es sollte sich jeder zu Herzen nehmen. Es gibt Kritik und Kritik man sollte sich für die richtige entscheiden.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Sollte es einen Codex für Literaturblogs geben?

  1. Frank62

    Der von der Bloggerin SAETZEBIRGIT angemahnte Codex für Blogger ließe sich auf viele Bereiche der anonymen Online-Kommunikation ausweiten. Auf der literarischen Ebene bieten sich da einige Rezensenten und ihre Rezensionen beim großen A an. Vor einigen Tagen entdeckte ich dort eine Rezension mit dem abwertenden Titel „Ungenügend“.
    Unter anderem wurde die Autorin mit folgenden Worten abgemahnt: „die Storie hat aber viele unmöglich Windungenen.“

    Andererseits stirbt die Achtung vor der Arbeit eines anderen Menschen – eines Autors in der vom Markt bedienten Geiz ist Geil-Mentalität. Ein E-Book eines Indie-Autors über der preislichen „Döner-Grenze“ von 3,00 Euro ist fast schon unverkäuflich. Viele „Bestseller“ beim großen A bewegen sich im Dauer-Schleuderpreis-Niveau von 0,99 Euro oder als Gratis-Schnäppchen.

    Die Entwertung ihrer Arbeit durch dieses Preisdumping müssen sich aber viele Indie-Autoren selbst auf die eigene Fahne schreiben. Deshalb spiegelt sich die fast schon inflationäre Wertigkeit der Indie-Werke auch im „Geschmiere“ einiger Rezensenten wieder.

    Mit österlichen Grüßen,
    Frank

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